BERLIN – Corners and Lights
BERLIN – nie bloße Kulisse, nie wirklich glatt und vor allem eines: nie fertig. Eine Stadt, die sich weniger über Schönheit definiert als über Reibung. Deren permanenter Übergang in Geschichte und Architektur dem aufmerksamen Auge ein schwer zu vergleichendes System aus Brüchen und Bewegungen, Betonachsen, Brachen und Lichtkorridoren präsentiert und somit unbeabsichtigt Räume formt, die weniger gesehen als gespürt werden müssen. Trutzige Fassaden werden zu Flächen, Menschen zu Bewegungen im Raum, skelettartige Baugerüste zu einprägsamen Monumenten urbaner Schönheit.
Eine Stadt, die man genauso gerne verlässt wie man in ihr ankommt. Die man endlos durchstreifen, beobachten und lesen kann. Einmal in ihr gefangen, lässt sie dich nicht mehr los. Und du gierst nach ihr wie ein tiefer Atemzug aus Asphalt in einer tropischen Hitzenacht.



















