Am Anderen Ende des Tones

folgt einer Dramaturgie aus eigenen fotografischen Arbeiten, Projektionen und live gespielten Cello-Performances, in der Bild, Klang und Wort zu einer gemeinsamen Sprache verschmelzen. Ausgangspunkt sind fotografische Editionen, die nicht bloß illustrieren, sondern als kuratierte Werke den Verlauf des Abends prägen. Während sich die projizierten Bilder in ihrem eigenen Tempo entfalten, reagiert das Cello mithilfe elektronischer Klanglandschaften auf Motive, Rhythmen und Pausen, während individuell gesprochene Texte eine weitere Ebene eröffnen und diesen Dialog erweitern. So entstehen einzigartige Resonanzräume, in denen Erinnerung, Bewegung und Wahrnehmung ihren Platz suchen, sich zum Teil überlagern und neu zusammenfinden.

Dieses Format führt Sylvia Eulitz’ Arbeit als Cellistin, Fotografin und Produzentin in einer eigenständigen künstlerischen Form zusammen.

Die Uraufführung fand am 27. September 2025 im Dahlemer Salon statt, weitere Termine sind in Planung.